Newletter februar 2018
Beste vriend van Misión Adulam, Mei 2017.               
                                                                                                                        
Het is genieten hè, van de lente met alle prachtige kleurschakeringen groen!      
Ik ben nu in Ierland om op diverse plaatsen over ons werk te vertellen en te zien en horen wat de Here hier aan het doen is. Daar voor was ik even in Nederland. In mijn thuisgemeente hadden we een feestelijke viering om de Heer te eren voor de 25 jaar dat Misión Adulam bestaat. Het is bijzonder om terug te zien naar alles wat door Gods hulp, ook door Zijn kinderen heen, hier allemaal gebeurd is. In Juni zijn er nog twee vieringen waar ik hoop velen van u te zien! 
 
En, het is zover, de eerste drie kinderen wonen nu in Jesed! We hadden het gesloten voor stellen, en officieel heropend om er jongens van 8 tot 12 te gaan opvangen, die aan het begin staan van hun carrière in verslaving en het leven op straat. Een nieuwe uitdaging met een eigen programma!
We zitten momenteel midden in inspecties van de overheid. Deze week is er een her-inspectie, om te zien of we alle observaties verwerkt hebben. Er moest b.v. geverfd worden in twee van de huizen – en ja, het is waar dat we allerlei achterstallig onderhoud hebben in de huizen. Maar dat staat niet vooraan op de prioriteitenlijst wat betreft de huishoudportemonnee en ook staf inzet. Vanaf morgen worden alle teamleden onderworpen aan een psychologische test, de medische en politiechecks zijn achter de rug wat veel tijd, energie en geld kost maar wat we verplicht zijn.
 
Ondertussen was ik ook weer in de Chonchocoro gevangenis, waar we 400 mannen blij maakten met een warme trui, jas of T-shirt. Voor Willem had ik schoenen die hij onder tranen ontving: ze pasten hem precies! Er waren goede gesprekken met een heel aantal mannen en ik hoop dat de deuren open zullen zijn om vaker terug te gaan, juist naar de afdelingen waar nu niemand komt.
 
U/jullie allemaal van harte een hele fijne zomervakantie toegewenst, een tijd van nieuwe energie opdoen en even de sleur doorbreken! Blijf alsjeblief wel bidden voor ons en de jongeren die God bij ons brengt. Ik wil speciaal gebed vragen voor het team, verschillenden hebben moeilijke situaties kwa gezondheid thuis. Anderen werken vanuit een sleur en hebben inspiratie nodig, een nieuwe aanraking van God. En graag gebed voor een man als aanvulling op het team voor Jesed.
Nogmaals heel hartelijk dank voor jullie trouwe gebed en onmisbare financiële ondersteuning, het is een voorrecht om jullie als deel van het team te hebben.   
Dag, met warme groeten en Gods zegen gewenst, Fineke 

Liebe Freunde,           

Dieser Newsletter ist etwas anders, da er von Euch handelt!

Ich bin Gott und auch Euch sehr dankbar für die zusätzliche finanzielle Unterstützung, die wir bekommen haben. Außerdem bin ich froh, dass ein paar neue regelmäßige Spender dazugekommen sind, da sie sehr gebraucht werden. Besonders in der aktuellen Situation, in der wir neben unserer Arbeit in Talita Cumi und Adulam nun auch intensiver mit Kindern in Jesed arbeiten, ist jede Spende wichtig.

Beim Nachdenken über Euch habe ich ein paar Gedanken zu Papier gebracht, die ich nun mit Euch teilen möchte. Ich glaube, dass sie Euch ermutigen. Ihr – die Missionsarbeiter hinter der Front – seid Menschen, die normalerweise nicht im Fokus stehen: Die Menschen, die teilweise täglich für uns beten, die Menschen, die unsere Vision teilen und Seit' an Seit' mit unserer Mission gehen, und die Menschen, die unsere Arbeit durch ihre finanzielle Unterstützung tragen und so unsere Sendung und Arbeit erst ermöglichen.

Aber es tut sich noch viel mehr hinter der Fassade. Aufgrund unserer gegenseitigen Beziehungen könnt Ihr stark mit der Missionsarbeit verknüpft sein: Einerseits durch die liebe Mail, die mich gerade zum rechten Zeitpunkt erreichte, die Nachricht auf WhatsApp, andererseits die „Likes“ bei kurzen Beiträgen auf Facebook und natürlich auch das Durchlesen und Beten nach Erhalt der Newsletter. 

Trotzdem scheint es, als ob die Distanz zwischen uns im Lauf der Jahre gewachsen ist. Es gibt unangesprochenen Dinge, die zwischen uns stehen könnten. 

Ihr seid geblieben -  und ich bin gegangen.
Beides ist in Gottes Willen absolut in Ordnung und gleich wertvoll.

Euer Leben geht weiter – meines hat sich komplett verändert.
Verstehen ist manchmal so schwer, da wir nicht vor Ort sein können.

Ihr wisst meistens wie Euer Tag abläuft – ich erlebe häufig Tage der Unsicherheit und des Nichtwissens.
Nach so vielen Jahren ist es für uns alle schwierig, sich den Lebensrhythmus des anderen vorzustellen.

Ihr baut auf Freundschaften, die im Laufe der Jahre entstanden sind – ich habe alles hinter mir gelassen und musste ganz von vorne beginnen.
Langjährige Freunde: einige bleiben treu, andere wurden durch ihren eigenen Lebensrhythmus verschluckt.

Ihr seht Eure Familie wachsen und gedeihen – ich bekomme nur kleine Einblicke, wenn ich zu Besuch komme.
Es gibt viel, dass wir verpassen: Das Lächeln eines Babys und ein gemeinsamer Arztbesuch. Aber ich werde auch älter und meine „Familie“ gedeiht, wovon ihr nur kurze Blicke erhaschen könnt.

Ihr vermisst die Gespräche mit mir, aber mein Leben ist Euch fremd geworden – ich rede mit Euch, aber spreche Eure Sprache nicht mehr.
Sich gegenseitig zu hören und zu verstehen ist eine Kunst, für die wir wieder und wieder Brücken bauen müssen. Es ist Zeit für mich, Euch in Eurem Umfeld zuzuhören und zu erklären, wie meines aussieht. 

Ihr mögt Euch fragen, ob Ihr immer noch etwas für mich tun könnt – ich bin mir bewusst, dass meine Arbeit meine Aufmerksamkeit ganz in Anspruch nimmt.
Ein Gespräch am Laufen zu halten benötigt Zeit und Einsatz: Es ist mehr als nur ein paar Stunden während einer Präsentation beisammen zu sein. 

  

Dies sind nur ein paar Gedanken und nicht alle werden sich damit identifizieren können. Aber die Menschen hinter der Front sind ein entscheidender und wichtiger Bestandteil der Mission im Ausland. Es ist mir leider nicht möglich, persönlichen Kontakt mit jedem von Euch zu haben und halten. Aber wenn wir Missionare in Eurem Land sind, so seid Euch sicher, dass wir sehr gerne etwas über Euch und Euer Leben erfahren würden: Was Euch bewegt und wie wir Euch in unsere Gebete einschließen können. Zusammen Kaffee trinken, in Eurer Stadt mit Euch einkaufen, spazieren gehen oder pflegebedürftige Menschen zusammen besuchen: All diese „normalen“ Dinge mit Euch zu unternehmen sind so kostbar für uns. Denn dadurch fühlen wir uns mit Euch enger verbunden, wenn wir wieder unserer eigentlichen Tätigkeit in Bolivien nachgehen. 

Allein durch gemeinsame Treffen und das Wiederentdecken, dass wir gemeinsam lachen können und uns dieselben Dinge bewegen, können wir unsere unterschiedlichen Lebensstile besser verstehen. Noch immer liebe ich es, Yorkshire pudding zu essen, und ich würde sehr gerne Eure Lieblingsrezepte ausprobieren. Wir sind dadurch miteinander verbunden, dass wir teilen konnten, wie schwierig das Leben hinter der Front teilweise wird, und uns gegenseitig ermutig haben. Wir hängen voneinander ab und wir können nur davon profitieren, wenn wir neue Brücken zwischen unseren zwei Welten bauen, und wir sehen, wie jeder an dem Ort aufblüht, an dem uns der HERR gepflanzt hat.

Ich möchte Euch nochmals danken, dass Ihr ein Teil von uns seid: Für Eure Liebe, die Gebete und die finanzielle Unterstützung möge Gott Euch segnen!

In Ihm vereint,
Fineke, Mitarbeiter, Kinder und Jugendliche in Misión Adulam

So könnt Ihr uns unterstützen: In den USA und Kanada sind wir Teil der Foundation for Missions, wählt Fineke Janssen unter „Optionen“ aus:

Spenden aus Irland und anderen Ländern können über PayPal getätigt werden. Eine Überweisung auf unser niederländisches Bankkonto ist auch möglich:
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Kontoinhaber: R. L. Jansen

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